Tippt man bei Google den Begriff „Sportschuhe“ ein, werden innerhalb von Millisekunden über zwei Millionen Suchbegriffe angezeigt. Wirklich relevant ist laut einer aktuellen Studie der Firma Sistrix aber nur einer – der allererste.

Demnach entfallen 60 Prozent aller organischen Klicks (also Klicks auf Ergebnisse, die nicht als „Anzeige“ gekennzeichnet sind) auf Position eins der Suchergebnisse. Auf Position zwei klicken gerade noch 15 Prozent der Suchenden, der „Bronzeplatz“ ist mit sieben Prozent der Klicks nahezu irrelevant – gar nicht zu sprechen von den folgenden Positionen. Übersetzt heißt das: Wer bei Google nicht weit oben steht, bekommt keinen Besuch und keine Aufträge.

Erfolg oder Misserfolg hängen also stark vom Google Ranking ab

Ausgefeilte Suchmaschinenoptimierung spielt daher eine immer größere Rolle: Das beste Angebot nützt nichts, wenn niemand davon weiß – und Spitzenplätze bei Google bedeuten mehr Seitenbesucher und in Folge mehr potentielle Kunden.

Doch welche Faktoren verhelfen zu einem optimalen Ranking bei Google?

Viele Faktoren, die vor ein paar Jahren noch als ultimative Lösung galten, sind mittlerweile irrelevant. So straft Google Keyword-Spamming ab und kickt Websites die diese Taktik anwenden aus dem Index. Hochwertige Inhalte hingegen, die für reale Nutzer geschrieben werden und nicht für die Suchmaschinen, werden höher gewichtet.

Auch wenn Google natürlich nicht alle Geheimnisse Preis gibt, bietet die Liste der Google Ranking Faktoren einen guten Überblick, was entscheidend sein könnte. Im Folgenden haben wir zehn Top-Faktoren zusammengefasst.

1. Keywords im Domain-Namen

Keywords in einer Domain beeinflussen nach wie vor das Ranking positiv – besonders wenn der Suchbegriff vor einem etwaigen Bindestrich steht. Schließlich hebt Google Keywords, die im Domainnamen erscheinen, immer noch fett hervor. Wenn eine Website zu mehreren Keywords ranken soll, können diese in unterschiedlichen Subdomains genannt werden.

2. Keywords im Title- und Description-Tag

Der Title-Tag und der Description-Tag sind essentiell wichtig für das Google Ranking einer Internetseite. Hier sollte das Keyword unbedingt eingesetzt werden, um die Relevanz einer Seite zu steigern!

  • Der Title-Tag zählt zu den wichtigsten Elementen eines HTML-Dokuments. Google misst ihm eine hohe Bedeutung bei.
  • Im Idealfall besitzt jede URL einen eigenen Title (ca. 55 Zeichen), in dem das Keyword und / oder der Suchbegriff an erster Stelle oder möglichst weit vorne stehen.
  • Die Beschreibung Ihrer Webseite über das Meta-Tag „Description“ ist zwar für das Ranking nicht mehr so wichtig wie einst, umso bedeutender aber für den User. Denn die Description erscheint in den SERPs, den Ergebnisseiten der Suchmaschinen. Sie helfen dem Nutzer somit ganz entscheidend bei seiner Einschätzung, ob eine Webseite für ihn relevant ist. Hier geht es also eher um die Optimierung der Click-Through-Rate, als um das Verbessern des Rankings.
  • Übrigens: Das Meta-Element “Keywords” wird heutzutage von Google vollständig ignoriert und muss daher nicht berücksichtigt werden.

Tipp: Bei der Suche nach optimalen Keywords hilft Googles Autocomplete-Funktion. Über diese bekommen Sie viele Anregungen, wonach User suchen oder welche verwandten Begriffe Sie kombinieren sollten. Dazu einfach die ersten Buchstaben eines Suchbegriffes eingeben, um zu sehen, welche Suchvorschläge Google unterbreitet.

Um diese Vorschläge noch besser, schneller und systematischer auszulesen als durch die manuelle EIngabe in den Google Suchschlitz empfehlen wir den Einsatz des Tools Übersuggest.

3. Texte müssen lesenswert sein

Texte, in die die Keywords nur so hineingepresst wurden, um Suchmaschinen-Crawler zu überzeugen sollten Schnee von gestern sein – die Optimierung von Texten für den geneigten Leser hat auch bei der Optimierung für Suchmaschinen mittlerweile Priorität! Die Keyworddichte sollte dabei so natürlich sein, dass das Vorkommen der Keywords, für die ein Text optimiert ist nicht den Lesefluss stört.

Es genügt völlig, wenn das entsprechende Keyword verglichen mit anderen Begriffen am häufigsten im Text vorkommt. Für die Platzierung in den ersten 100 Wörtern oder den gezielten Einsatz als Zwischenüberschrift gibt es zusätzliche Pluspunkte.

Eine zu hohe Keyworddichte straft Google hingegen nicht nur als „Spamming“ ab, sie vergrault auch Interessenten – denn Keyword-Spam ist schlicht nicht lesenswert.

Da Google hochwertigen Content bevorzugt, spielt auch die Länge der Texte eine entscheidende Rolle. Ab ca. 700 Wörtern pro Text freut sich der Bot.

Ein kostenloses Online-Tool zum Ermitteln der Keyworddichte finden Sie hier: http://www.seitenreport.de/tools/seo-tools/keyword-density.html

4. Doppelten Content vermeiden

Doppelt gemoppelt hält besser? Nicht bei Google! Unique Content – also individueller Inhalt ist ein bedeutender Google Ranking Faktor. Wer fremde Texte abschreibt riskiert nicht nur eine Abstrafung im Sinne des Urheberrechts, sondern bekommt auch ein Minus bei der Sichtbarkeit in Suchmaschinen.

5. Text-Struktur und Multimedialität können helfen

Hochwertiger Content ist mehr als reiner Text: Als besonders leserfreundlich – und damit hochwertig – wertet Google gut strukturierte Texte und die Integration von multimedialen Elementen: Überschriften (Keywords in der „H1“ werden als besonders wichtig eingestuft), sinnvolle Zwischenüberschriften, Aufzählungen und Listen zur Gliederung des Textes oder eingebundene Fotos und Videos können das entscheidende Etwas bringen.

6. Mobile friendly = Google friendly

Noch gibt es keine genauen Zahlen oder Statistiken, inwieweit sich das viel gepriesene Responsive Design positiv oder negativ auf das Google Ranking auswirkt. Fakt aber ist: Seit April 2015 bevorzugt der Google-Algorithmus Websites, die „mobile-friendly“ sind. Eine mobil optimierte Seite wird also immer besser ranken als eine herkömmliche – zumindest in der mobilen Google Suche.

7. Page Speed matters

Sowohl Google als auch Bing achten 2015 besonders auf die Lade-Geschwindigkeit einer Website. Ihre können Sie sehr einfach messen mit den PageSpeed Insights von Google.

Die Ladegeschwindigkeit ist natürlich abhängig von der Leistung des Servers, auf dem ihre Site gehostet ist – aber ebenso auch vom Inhalt ihrer Seite. Zu große Grafiken und Bilder oder ein überbordender und schlecht strukturierter Einsatz von JavaScript sind Beispiele für echte Pagespeed-Bremsen.

8. Mit Links zum SEO-Erfolg

Jeden Link zu einer anderen Seite (natürlich auch zu einer eigenen) wertet Google als Empfehlung. Egal ob Sie in Ihren Texten und Posts interne Links zu einer kontextuell passenden weiterführenden Lektüre setzen oder auf externe Quellen verweisen – diese Praxis hilft nicht nur ihren Lesern sondern ist aus SEO-Sicht unbedingt empfehlenswert.

Das beste Ergebnis erzielen Sie hierbei mit Textlinks, die direkt im (themenrelevanten) Content stehen und die bereits im Linknamen das passende Keyword beinhalten.

9. Teilen Sie ihre Inhalte

Nutzen Sie Ihre Social Media Auftritte, um Ihre eigene Website zu pushen: Teilen Sie ihre Inhalte auf Facebook oder Twitter und verlinken Sie mit ansprechenden Teasern zu den ausführlichenen Inhalten auf ihrer Website!

10. Optimale Bild-Informationen liefern

Bilder animieren zum Anklicken. Wem es also gelingt, in der Google Bildersuche eine der vordersten Positionen zu erreichen, kann nicht nur den Traffic auf seiner Internetseite steigern, sondern dort im besten Fall auch eine höhere Conversion Rate erzielen.

Ausschlaggebende Faktoren für den Google Ranking Erfolg mit Bildern sind:

  • Der Dateiename des Bildes: Der Googlebot erkennt Ihr Bildmotiv nicht, wohl aber den Namen Ihres Bildes, den er indiziert und semantisch analysiert. Daher zählt der Bildname viel: Setzen Sie gleich hier ihr Keyword gut ein und trennen sie Begriffe mit Bindestrichen, nicht mit Unterstrichen.
  • Verwenden Sie sinnvolle Alt-Tags: Der Alt-Tag wird nicht nur vom Google-Bot geliebt, er erklärt im besten Fall auch den Inhalt des Bildes, wenn dieses aus irgendwelchen Gründen einmal nicht geladen werden kann. Ebenso helfen Alt-Tags blinden oder sehbehinderten Menschen, die Screenreader nutzen, um Ihre Website zu erkunden. Denn Screenreader lesen an der Stelle, an der das Bild platziert ist die Alt-Tags vor.
  • Ebenso relevant ist der Title-Tag, der zum Beispiel häufig beim Mouse-Over über ein Bild angezeigt wird.
  • Dateigröße: Jedes Bild verzögert das Laden Ihrer Webseite. Grundsätzlich sollten daher alle Bilder für Websites komprimiert werden und im .jpg- oder .png-Format abgespeichert werden. Kostenlose Programme wie tinypng.com oder WordPress-Plugins wie Kraken.io optimieren zusätzlich ohne großen Qualitätsverlust.
  • Betten Sie ihre Bilder intelligent ein: Nicht nur Dateiname, Alt-Tag und Title-Tag sind wichtige Indikatoren, sondern auch die Platzierung ihres Bildes: Befindet sich ein Bild in direktem Zusammenhang mit einer ähnlichen keyword-optimierten Zwischenüberschrift, wertet dies das Google-Ranking auf.

Extra-Tipp: Halten Sie Ihre Website aktuell

Aktualisieren Sie ihre Internetseite regelmäßig – die „Freshness“ Ihrer Inhalte reiht sich ebenfalls in die Riege der Ranking-Faktoren von Suchmaschinen ein. Dabei geht es allerdings nicht um marginale Textkorrekturen, sondern wirklich um neuen Content – den sie beispielsweise mithilfe eines Blogs erstellen können. Als „fresh“ stufen die Suchmaschinen auch Seiten ein, zu denen häufig verlinkt wird und auf denen die Nutzer lange verweilen.

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