Zahlreiche Mittelständler in Deutschland sehen auch heute Ihren Internetauftritt noch als reine Online-Visitenkarte: Eine grobe Skizze des eigenen Angebotes garniert mit ein paar Bildern, eine Telefonnummer und E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme – vielleicht noch eine „Über uns“ Seite…

Doch eine gut durchdachte Website kann viel mehr leisten: Sie kann wirken als effektives Instrument, um neue Kunden zu finden, bestehende Kontakte zu binden sowie den Absatz digital anzukurbeln.

Mit einer Webseite den Umsatz ankurbeln? Das geht und ist keine Raktetenwissenschaft! Hier sind 9 wichtige Punkte, die Sie dafür beachten sollten. 

Wecken Sie das Interesse Ihrer Kunden

Viele Internetauftritte spiegeln vor allem die Innensicht eines Unternehmens. In erster Linie soll es auf Ihrer Website aber nicht darum gehen, Ihr Ego zu streicheln, sondern darum, die Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen – richtig? Diese wollen durchaus auch über die Historie eines Unternehmens Bescheid wissen, aber vielleicht nicht in epischer Breite. Und mit Fachbegriffen und (internen) Abkürzungen wird auch niemand gerne überschüttet…

Viel wichtiger ist es, den Kunden abzuholen und seine Fragen zu beantworten. Ihr Ziel muss es sein, Ihren Kunden interessante Informationen und nützliche Funktionen zu bieten und so dauerhaftes Interesse an Ihren Angeboten zu wecken.

Finden Sie zunächst heraus, mit welchem Bedürfnis und mit welcher Absicht ein Interessent auf Ihre Website kommt. Welche Fragen hat er, die Sie ihm beantworten können?

Bergen Sie den Wissensschatz Ihrer Mitarbeiter

Marktanalysen oder Wettbewerbsbeobachtung sind wichtige Inputs für die Konzeption der eigenen Website, keine Frage. Es ist sinnvoll und wichtig, sich über seine Mitbewerber zu informieren oder sich von erfolgreichen Webauftritten inspirieren zu lassen.

Im Grunde aber sitzt jedes Unternehmen auf dem wichtigsten Schatz für eine erfolgreiche Website: Dem Wissen darüber, welche Inhalte für seine Kunden wirklich relevant sind. 

Diesen Content-Schatz gilt es zu heben. 

Dabei können Ihnen Ihre Mitarbeiter und Kollegen aus dem Vertrieb, Kundenservice oder Marketing helfen. Denn sie haben durch den ständigen persönlichen, telefonischen oder E-Mail-Kontakt mit Ihren Kunden exakt das Wissen, das Sie benötigen um die wirklich wichtigen konzeptionellen Fragen zu Ihrer Website zu beantworten: Mit welchen Problemen oder Bedürfnissen kommen Ihre Kunden zu Ihnen? Mit welchen Argumenten überzeugt der Vertrieb? Auf welche Werbebotschaft haben die Kunden am häufigsten reagiert? 

Diese Erfahrungswerte schlummern bereits bei Ihren Mitarbeitern! Ein gemeinsames Brainstorming hilft hier, hochwertigen Content für Ihre Website zu definieren.

Suchmaschinenoptimierung verbessert Ihr Google-Ranking

Gerade um neue Kunden anzusprechen ist es wichtig, über die Suchmaschinen gefunden zu werden. Denn 81% aller Produkt-Recherchen beginnen eben dort! 

Deswegen ist es für Ihren Online-Erfolg unabdingbar, dass Sie sich darüber Gedanken machen, wie Sie Ihren Internetauftritt so optimieren können, dass Ihre Inhalte in den Suchmaschinen möglichst weit vorne auftauchen. 

Eine Abkürzung steht Ihnen dabei immer zur Verfügung: Sie können Suchmaschinen-Werbung schalten, wie z.B. AdWords bei Google. Hier bestimmen Sie, wie viel Geld Ihnen ein Klick auf Ihre Webseite wert ist und werden je nach Budget im Google-Anzeigen-Bereich an der Spitze gelistet. Das wird allerdings schnell kostspielig und trägt nur, so lange Sie Anzeigen schalten.

Sehr viel günstiger und vor allem nachhaltiger ist es, bereits bei der Erstellung Ihrer Inhalte auf SEO (Suchmaschinenoptimierung) zu achten. Sie sollten sich darüber Gedanken machen, mit welchen Keywords Sie bei Google ranken möchten und evaluieren, wie bei diesen Keywords das Konkurrenzumfeld aussieht. 

Auch für die Keyword-Recherche können Sie sich übrigens wieder an den Fragen Ihrer Kunden orientieren: Viele dieser Fragen werden heute 1:1 bei Google eingetippt – das ist für Sie die perfekte Zielgruppen- und Marktforschung. Analysieren, welche Begriffe und Fragen Ihre Kunden bei Googlein den Suchschlitz eingeben können Sie zum Beispiel mit dem Google-eigenen Keyword-Planer.

Bei der Erstellung Ihrer Web-Inhalte sollten Sie unbedingt ein Auge darauf haben, dass diese sowohl relevant sind für Ihre Kunden aber auch so geschrieben sind, dass sie bei den Suchmaschinen gut ankommen. Hier finden Sie unsere zehn wichtigsten Tipps für ein gutes Google-Ranking. 

Gestalten Sie ihre Seite lesenswert

Wie eben beschrieben informieren sich immer mehr Kunden im Vorfeld einer Kaufentscheidung online. Und natürlich besuchen sie bei ihrer Recherche mehrere Webseiten – auch die Ihrer Konkurrenz. Daher ist es für Sie um so wichtiger, das Interesse ihrer potentiellen Kunden mit hilfreichen und relevanten Inhalten zu wecken und so ihr Vertrauen zu gewinnen. Dabei können Sie viel mit einer ansprechenden und leserfreundlichen Gestaltung Ihrer Webtexte erreichen. 

Ist doch klar: Eine in Absätze gegliederte und mit Zwischenüberschriften strukturierte Seite wirkt informativer und somit lesenswerter und professioneller als undefinierte Textwüsten. Das finden übrigens auch die Crawler der Suchmaschinen.

Versetzen Sie sich bei der Erstellung der Inhalte immer in Ihre Kunden: Wo drückt bei ihnen der Schuh, wie kann ich ihre Fragen beantworten? Vor allem: Erklären Sie Fachbegriffe, oder noch besser: Verwenden Sie so wenige wie möglich! 

Bilder, Grafiken oder multimediale Inhalte wie Videos wecken zusätzlich Interesse und steigern die Verweildauer auf Ihren Seiten.

Und – ganz wichtig: Seien Sie persönlich transparent! Präsente Kontaktmöglichkeiten auf ihren Webseiten sind gut für Sie und gut für Ihre Kunden. Denn je leichter die Kunden per E-Mail oder Telefon Kontakt zu Ihnen aufnehmen können, desto besser aufgehoben fühlen sie sich. Und bringen Ihnen so neues Geschäft!

Laden Sie Interessenten zur Interaktion ein

Auch wenn ein Interessent vielleicht nicht sofort ein Produkt online kauft oder zum Hörer greift, um einen Termin mit Ihnen zu vereinbaren, muss er noch lange nicht verloren sein. Nutzen Sie Ihre Website um Leads zu generieren und Kundendaten zu sammeln! 

Mit passenden Handlungsaufforderungen, sogenannten Call to Action-Elementen, laden Sie Ihre Interessenten ein, mit Ihnen in Interaktion zu treten. Jeder Call to Action kann dabei einen anderen Zweck erfüllen: Vertiefende Informationen zum Download, wenn der Kunden seine E-Mail-Adresse hinterlässt? Oder ein Newsletter, der regelmäßige Updates zum Thema liefert, für das Ihr Kunde sich interessiert? 

Ihrer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt – und alle gesammelten Daten eines Interessenten oder Leads können Sie erfolgreich dazu verwenden, diesen Kontakt einem Kauf bei Ihnen immer näher zu bringen.

Welches Content Management System ist das richtige für Sie?

Natürlich bieten viele Freemailer vorgefertigte Baukasten-Systeme an, die mit wenigen Klicks auch Laien die Erstellung einer Internetseite ermöglichen. Die Frage ist immer nur: Genügt das meinen Ansprüchen? Und genügt meinen Kunden so eine simple Online-Visitenkarte?

In die Welt der Content Management Systeme (CMS) hat der Open Source Gedanke schon vor Jahren mit Macht Einzug gehalten. Open Source Plattformen wie WordPress oder Drupal können Sie gerade auch als Unternehmen nutzen ohne auch nur einen Cent Lizenzkosten zu zahlen! 

Ein System wie WordPress ist dabei heute längst viel mehr als ein einfaches CMS – es ist vielmehr ein eigenes Ökosystem, das Sie modular und individuell erweitern und so exakt auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden können. 

Somit können Sie mit WordPress als CMS nicht nur die Corporate Identity Ihres Unternehmens digital umsetzen und sich in Text und Bild präsentieren. Mit sogenannten Plugins lässt sich das Grundsystem beliebig um benötigte Funktionen erweitern – wie etwa einem Web-Shop oder einem Tool, mit dem Sie Call-to-Actions gestalten und auf Ihren Seiten platzieren können. 

WordPress ist dabei so nutzerfreundlich aufgebaut, dass Sie auch als Nicht-Techie schnell selbst mit der Pflege Ihrer Website gut zurechtkommen – zumal nach einer einführenden WordPress Schulung durch Ihre WordPress-Agentur.

Denken Sie an mobile Endgeräte

Haben Sie beim Aufbau Ihres Internetauftritts auch im Blick, dass immer mehr Nutzer mit mobilen Endgeräten im Internet surfen. Unterwegs in der Straßenbahn, im Café oder in der Mittagspause – 57 Prozent der Deutschen gehen regelmäßig mit Smartphones oder Tablets online – Tendenz weiter steigend.

Daher sollten Sie darauf achten, dass Ihre Website mobil optimiert ist und sich somit alle Inhalte und Funktionen auch auf kleinen Displays optimal darstellen und nutzen lassen. 

Im Frühjahr 2015 hat Google der immer weiter ansteigenden Nutzung des mobilen Internets Rechnung getragen und seinen Algorithmus abgeändert: Mobile-freundliche Websites werden jetzt besser bewertet. Das beschert Ihnen für Ihren mobile-freundlichen Webauftritt ein paar zusätzliche Pluspunkte im Suchmaschinenranking. 

Optimieren Sie kontinuierlich

Nein, Ihre Website ist nicht nach dem Livegang “fertig” – sie muss leben! Damit Ihre Kunden und auch die Crawler von Google einen Grund haben, oft vorbeizukommen. Geben Sie beiden regelmäßig Futter in Form von neuen Inhalten wie Blog-Artikeln, News oder aktuellen Case Studies. 

So wächst die Anzahl der Seiten Ihres Webauftritts und mit jeder neuen Webseite haben sie die Chance auf neue Top-Rankings bei Google. 

Am besten begreifen Sie die Arbeiten an Ihrer Website nicht als ein einmaliges Projekt sondern als einen kontinuierlichen Relaunch, der das Ziel hat, Ihr Angebt und Ihre Conversion immer weiter zu optimieren. Sie setzen dabei auf regelmäßige Veränderungen und Anpassungen, die Sie in kurzen Zeiträumen umsetzen können. 

Basis hierfür sollten die über Ihre Website gewonnen Daten zu Kundenverhalten (besuchte Seiten, Verweildauer etc.) und Konversionsrate sein.

Je mehr Daten zum Nutzungsverhalten sie aufmerksam analysieren, desto eher kristallisiert sich heraus, welche Bereiche in Ihrem Webauftritt Ihre Kunden besonders interessieren, für welche Inhalte sich ein Ausbau lohnt und wo es vielleicht auch mal an der Benutzerfreundlichkeit hapert. Warum also damit bis zum nächsten aufwendigen Komplett-Relaunch warten? 

Der kontinuierliche Relaunch gibt Ihnen die Möglichkeit, gewonnene Erkenntnisse schnell umzusetzen und so immer am Puls der Zeit zu bleiben und ihren Website optimal als Verkaufskanal einzusetzen.

Nutzen Sie Social Media als Traffic-Quelle für Ihre Website

Facebook, Twitter und Co – macht das für mittelständische Unternehmen wirklich Sinn? Viele Unternehmen sträuben sich, Facebook als Marketing-Kanal zu nutzen, da Sie der Überzeugung sind, dort keine Waren zu verkaufen. Das mag stimmen – doch vernachlässigen Sie dadurch andere wichtige Vorteile, die ein Social-Media-Auftritt mit sich bringt. 

Durch eine intelligente Verteilung Ihrer Inhalte über Social Media können Sie qualifizierten Traffic für Ihre Website erzeugen. 

Wenn Sie es schaffen, mit Ihren Artikeln Ihre Besucher gut zu beraten oder zu unterhalten, werden diese Ihren Content sharen. Diese sozialen Signale fließen wiederum bei Google in die Bewertung Ihrer Website ein. 

Mit Posts bei Facebook, Twitter oder LinkedIn haben Sie zudem eine schnelle uns extrem kostengünstige Möglichkeit, mit Ihren Kunden zu interagieren: Sie können Ihnen Fragen stellen oder schnell über Aktionen informieren. 

[cta id=”3070″ vid=”0″]

7 kostenlose Tools für mehr Traffic

7 kostenlose Tools für mehr
Unsere erfolgreichsten Growth Hacking Tools:
✓ Soforthilfe für mehr Traffic
✓ alle Tools bei uns erfolgreich im Einsatz
✓ was sie können u. wie Sie sie verwenden
✓ Fakten und Tipps zur Traffic-Optimierung

 

Kommentare

[js-disqus]
how much does instagram pay youсаратов парамоновапользовательский контентсоздание сайта в гуглекарнизи львів ціниprivate in russian