Infografik Vergleich TYPO3 vs. WordPress

Kostenlose DINA4 Infografik: ausführliche Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen von WordPress und TYPO3In dieser ausführlichen und übersichtlichen Gegenüberstellung finden sich die Stärken und Schwächen der populären Open Source Content Management Systeme WordPress und TYPO3.

Spoiler: WordPress gewinnt

 

Installation

WordPress macht es einem leicht, es zu mögen: das beginnt bei der Installation, die bereits mit wenigen Mausklicks erledigt ist. Technische Kenntnisse sind erst einmal nicht erforderlich. Und für alles, was man danach noch anpassen sollte, gibt es überall im Netz ausführliche Anleitungen – wie diese zur Rechtevergabe. Auch die Systemvoraussetzungen sind einfach und günstig bei jedem Hoster zu bekommen.

Nutzerfreundliche Bedienung

WordPress zu benutzen, um Inhalte zu veröffentlichen, ist kinderleicht. Das Backend ist intuitiv bedienbar: dank des WYSIWYG-Editors braucht man dafür keine HTML-Kenntnisse. Wer aber die volle Kontrolle über den Code nicht aus der Hand geben will, kann dennoch die Textversion nutzen. Und es gibt eine übersichtliche Medienverwaltung für multimediale Assets. Es sind daher keine zusätzlichen Tools wie FTP-Clients oder Editoren erforderlich. Mit WordPress bekommst man ein fullblown Redaktionssystem im Browser.

Themes – unendliche Vielfalt

Egal, wie die Website aussehen soll: ein endlos nach unten scrollbarer Onepager, eine Seite mit Videohintergrund, animierten Elementen, Parallaxeffekten oder ganz schlicht und klassisch. Es gibt für jedes Look & Feel fertige und gleichzeitig individualisierbare Templates. Die mehr als 4.000 Premium- und unzähligen kostenlosen Themes bringen oft vorkonfigurierte Plugins gleich mit, wie etwa Slider und Widgets z. B. für Menüs und Footer.

Plugins für jede Funktion

Dem Funktionsumfang von WordPress sind kaum Grenzen gesetzt, denn über 45.000 Plugins rüsten alle erdenklichen Features nach, die nicht bereits im Lieferumfang enthalten sind. So lässt sich etwa ohne Programmieraufwand eine Newsletteranmeldung an Mailchimp einbinden, eine Bildergalerie realisieren oder die Ladezeit der Seite optimieren.

SEO

Google und seine Crawler mögen WordPress-Seiten: angefangen vom Konzept der vielfältigen internen Verlinkung verwandter Inhalte über gut gepflegte Metadaten für Dokumente und Dateien bis hin zu sprechenden URLS. Eine automatische Benachrichtigung von Suchmaschinen über neue Inhalte und sehr gute und empfehlenswerte SEO-Plugins wie YOAST oder All in One SEO Pack tun ihr Übriges, damit eine WordPress-Seite gut rankt.

Mobile friendly und responsive

Nicht nur die bereits erwähnten Themes sind inzwischen meist responsiv und mobil optimiert. Auch das Backend von WordPress lässt sich über den Browser des Handys gut und flüssig bedienen. Obendrein gibt es Apps für iOS und Android von Automattic, dem Unternehmen hinter WordPress.

Shop

Selbstverständlich bekommt man mit WordPress eine Blogsoftware. Inzwischen ist daraus jedoch ein vollumfänglichen CMS geworden, das von renommierten Marken wie CNN, Vogue oder Mercedes Benz für trafficstarke Seiten eingesetzt wird. Eine ähnliche Erfolgsgeschichte zeichnet sich für WordPress als E-Commerce-Plattform ab. Das kostenlose Plugin WooCommerce macht aus WordPress einen Webshop. Mehr als 37% aller Onlineshops setzen bereits auf WordPress und WooCommerce und die beiden laufen damit einstigen Open Source Platzhirschen wie Magento längst den Rang ab.

Sicherheit

WordPress ist von Haus aus schon ziemlich sicher konzipiert. Aufgrund des hohen Verbreitungsgrades ist es trotzdem ein lohnenswertes Ziel für Hackerangriffe. Zum Glück werden Sicherheitslücken durch die riesige Community sehr schnell gefixt und Updates ausgerollt. Darüber hinaus lässt sich die Installation mit speziellen Plugins und entsprechender Konfiguration des Systems und Servers weiter absichern.

Community

WordPress vereint eine so große Fangemeinschaft um sich, dass es fast kein Anliegen gibt, mit dem man alleine wäre und keine Frage, auf die es keine Antwort im Netz gäbe. Das gilt sowohl für Anfänger wie Profis, Nutzer und Entwickler.

Und der 10. Fall?

Klar, kann man mit einem Rennrad durch’s Gelände fahren und mit einem Mountainbike im Berufsverkehr durch die Stadt radeln. Geht schon, ist aber nicht so ideal. Und so ähnlich verhält es sich auch mit WordPress in diesen wenigen Anwendungsszenarien: großangelegte mehrsprachige Webprojekte, das Verwalten mehrere Domains in einer Installation und Community Management. All das geht, es gibt jedoch praktischere Lösungen wie TYPO3, Joomla oder Drupal.

Fazit

Kostenlose DINA4 Infografik: ausführliche Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen von WordPress und TYPO3In 9 von 10 Fällen setzen wir auf WordPress als CMS. Wenn es allerdings – aber das kommt inzwischen wirklich selten vor – Anforderungen gibt, die WordPress nur erfüllt, indem Eingriffe in den Core des Systems vorgenommen werden, sehen und raten wir davon ab. Denn dadurch verkompliziert sich Vieles, was WordPress an Vorteilen normalerweise mitbringt. Allen voran das einfache Updaten.

In der Infografik rechts haben wir TYPO3 und WordPress verglichen und die jeweiligen Stärken und Schwächen ausführlich und übersichtlich einander gegenüberstellt.

PS: WordPress macht richtig Spaß

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